Eiger, Mönch & Jungfrau

Watching the scenery. Happy Valentine’s day.

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Lake of Thun, Switzerland

 

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And now what..? Swimming?

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Creux du Van

im Winter.  Lange ist es her seit ich das letzte mal hier war, ich glaube es war im Sommer 2010. Die Fels-Sichel „Creux Du Van“ im Neuenburger Jura (CH) hielt ich aber stets im Auge und wollte nach langem mal was neues versuchen. Der zweistündige Aufstieg von Noiraigue aus, war ein harter Kampf, nicht weil es bloss steil aufwärts ging, nein, weil es eine Wanderung durch 20cm tiefen Schnee ist. Natürlich hatte ich meine Schneeschuhe dabei, aber die waren für den Aufstieg kaum nützlich. Nach ungefähr 2.5h Schneewanderung aufwärts, erreichte ich im schönen Wetter eine wunderschöne Aussicht bei ca. -10 Grad Celsius. Klamme Finger beim Fotografieren und pfeiffende Brise all inclusive. :-)

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Man/Frau wandert für rund 2.5h durch tiefen Neuschnee und kann das Ziel kaum erwarten…dann endlich ist es soweit: WOW, Atemberaubend!

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Ganz ungefährlich ist die Wanderung entlang der Klippe nicht. Sind auch schon einige Wanderer heruntergestürzt. Darum Vorsicht ist besser als Nachsicht.  Eine alte Alpinistenregel besagt: „Das Können ist des dürfens Mass.“ – Paul Preuss. 

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Schöner Moment!

Gebirgsgeiss mit Nachwuchs auf Futtersuche. Papa Steinbock war leider andersweitig beschäftigt.

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Mallory & Irvine

Natürlich war ich nicht der Einzige der diese glorreiche Idee hatte. Hab mich bloss gefragt wie diese zwei Herren ihr massives 1200mm Objektiv samt Stativ hochgeschleppt haben. Chapeau!

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Dann hiess es schon wieder abschied nehmen vom schönen Wintermärchen. Der Abstieg sollte man nie unterschätzen. Eine Wanderung ist erst erfolgreich wenn man das Tal bei gegebener Zeit, ohne Strapazen, Pech und Pannen erreicht. 90% aller misslungenen Bergtouren scheitern beim Abstieg, weil plötzlich die Müdigkeit eintritt- wie die Dunkelheit im Winter. Also Frühzeitig losmarschieren. Immer genügend Wasser trinken ist auch im Winter sehr wichtig. Mein Trinkwasser in der Petflasche war nach ungefähr drei Stunden wandern in Schnee und Kälte eingefroren und kalt wie Gletscherwasser. Ein Gaskocher plus Pfanne konnte da Abhilfe schaffen. :-)

White Valley

Irgendwann wollte ich es wissen. Packte meinen Rucksack und machte mich auf den Weg Richtung Berner Oberland, genauer gesagt Kandersteg. Das Gasterental liegt einwenig versteckt, abseits von jeder Gondelbahn. Der Ort konnte seine Schönheit und Ruhe über all die Jahre bewahren, vielleicht auch nur deswegen. Im Winter ist es hier oben völlig unberührt. Weit und breit keine Seele, höchstens ein paar Hasenspuren im Schnee. 

Das Gasterental im Winter ist ein schlag ins Herz! Soviel Schönheit, einfach unbeschreibbar! Doch ohne Schneeschuhe und Wanderstöcke kommt man auch hier nicht sehr weit, der tiefe Schnee macht einem ziemlich stark zu schaffen.

Nach einem kurzen Rundgang und ein paar Fotos mehr, war ich leider gezwungen bereits an den Abstieg zu denken, mit dem Gedanken: Komme bald wieder- mit Schneeschuhen! :)

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Gasterental / Kandersteg

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Sturmtief

Evi. Ein typisches Beispiel dafür das es selbst in den dunkelsten Tälern einen kleinen Schimmer von Hoffnung gibt. Oder wie es einst Van Gogh auszudrücken vermochte: „Das Licht leuchtet in der Dunkelheit“.

Eigentlich würde ich viel lieber ein Bild zeigen mit viel Sonne, Strand und Palmen. Denke  aber die sommerliche „Jolie Brise“ lässt noch auf sich warten. Zur Zeit haben wir Monsun im Januar. Singin‘ in the rain und so.

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Bonsoir

Snow again. Das warten auf den Frühling transformiert sich langsam in eine Art Sehnsucht. Der Schnee ist ja auch nicht das Problem bei der Sache, sondern eher die Winter-starre und die damit verlinkte Kälte. Die Natur macht auf Rückzug und Ausszeit, ausser natürlich die Menschen, die gehen weiter ihrem Trott nach, egal ob es jetzt schneit oder nicht. Logisch. Vielleicht möchte man auch nur die unangenehmen Temperaturen so schnell wie möglich hinter sich bringen. Die Arbeit ist dafür ein hervorragendes Mittel zum Zweck. Schönes Unterdessen…

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brrrr

Bern – Sound of Silence

Das einzige Geräusch das man hier draussen wahrnimmt ist der Verschluss der Kamera und das ruhige plätschern des Flusses. Ansonsten eine stille Nacht, vermutlich wie jede andere auch.

Kalte Füsse, klamme Finger. Doch die Stille der Nacht hat was schönes, einzigartiges. Handy aus, innehalten um das hier & jetzt geniessen zu können, wollen. Das Kunstlicht leuchtet sanft in der Dunkelheit. Plötzlich höre ich das kalte metallische schnellen des Verschluss- welches wie ein störendes Aufwachen in der Stille erklingt. Das waren genau 20 Sekunden Ruhe…

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„I believe photography is about inspiration and wandering around.“