Bigger is better

Balgenkamera XXL

Vielleicht liegt der Grund für sein Handeln im Nachnamen verborgen. Dennis Manarchy muss ein kleiner Anarchist sein. Während alle Welt immer kleinere Kameras benutzt, baut er ein Riesengerät, das Fotos in der guten alten Analogtechnik schiesst. Mehr als zehn Meter lang ist die Balgenkamera.

Mit seiner Kamera will Manarchy quer durch die USA tingeln. Sein Vorhaben ist es, Vertreter von verschwindenden Kulturen zu portraitieren: Indianer und Inuit, aber auch Weltkriegs-Veteranen oder die letzten Cowboys. «Vanishing Cultures» nennt er sein Projekt und er könnte auch sich selber ablichten, schliesslich gehört er als Analogfotograf ebenfalls zu einer aussterbenden Spezies.

Von den gezeigten Menschen wird jede Hautpore und jede Augenwimper gestochen scharf zu sehen sein. Denn Manarchys aussergewöhnliche Kamera stellt Negative her, die eine Grösse von 1,8 x 1,3 Meter haben. Das ergibt eine Fläche, die der von 2700 herkömmlichen Negativen der mittlerweile praktisch ausgestorbenen Analogfilme entspricht. Die Portraits können so in einer den Betrachter schier erschlagenden Dimension von 7,80 Meter Höhe und 4,80 Meter Breite ausgestellt werden.

«Die Schärfe der Bilder ist unglaublich», schwärmt Dennis Manarchy im Gespräch mit dem Blog «Film’s Not Dead». Ihn begeistere besonders, «wie ehrlich diese Bilder sind. Mit Photoshop und der Digitaltechnik ist nichts echt.»

Quelle: 20min.ch

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